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Inhalt
(Klick auf die Titel und du bekommst ein Appetithäppchen angezeigt)
  • Maxim
    Dystopische Betrachtungen entlang Heinrich Bölls Geschichte „Die Ungezählte Geliebte“
  • Huhn
    Ein kluger Hühnerhändler in Indien bekämpft den Hunger der Welt...mit Photoshop
  • Bomber und Paganini
    Ein stockdunkler Weinkeller und die Tücken der Meere
  • Emmi und Johannes
    Die Wehmut eines Erntepaars oder Gefühle müssen warten können. Manchmal Jahrzehnte
  • Mamadou
    Eine Liebe in Afrika, ein Festival am Strand und die Geburt eines begnadeten Trommlers
  • Kiki und Christina
    Gauner fangen in Umbrien, ein Kunstraub an der Lagune und ein Wiedersehen
  • Frida
    Jugentliche Schwärmereien im Bergischen, schlaue Vögel und eine späte Belohnung
  • Wimar
    ein Vorfahre des Autors auf der Suche nach einem Pastor im 30-Jährigen Krieg
  • Paul
    Ein Renter auf Suche nach einer Wohnung und Bequemlichkeit, Ruhe und gutem Essen
  • Unknown Artist
    Gedanken am Aggerknie über die Suche nach Glück, Schwadroneure und die Loire
  • Nubbel
    Das Ende eines lebenden Nubbels am Fahnenmast im Trubel eines Kirmesmontag
Das Buch erscheint ca. Mitte März 2021 in den Buchhandlungen.
ISBN: 978-3-96136-098-7

Preis: 16,00 Euro Ich bin jung und ich brauche das Geld...

Oder ab sofort beim Autor in Wahlscheid kontaktfrei abzuholen.
Hier per EMail bestellen! autor [@] lohmar.com

Mein Beitrag zum Ortsjubiläum


Ebenfalls erschienen: "Schüereball - Ein anderer Dorfkrimi"

Vor mehr als vierzig Jahren hatte er schon einmal hier gestanden. Oder waren es schon fünfzig? Er war zehn, vielleicht zwölf Jahre alt. Mit Tränen in den Augen. Vor Schmerzen damals. Vor Trauer, Frust, Scham, Angst heute.

Seine Erinnerung führt ihn zurück in seine Kindheit. Fast jeden Tag war er zu der Zeit vom Haus seiner Eltern hierher zum Sportplatz gelaufen. Hier trafen sich seine Altersgenossen zum Bolzen auf dem Aschenplatz, auf dem an manchen beim Training oder dem regelmäßigen Spielbetrieb am Wochenende wenig beanspruchten Stellen ein hartes Gras durchwachsen konnte. Hinter dem Trainingstor hatten die Altforderen des Vereins einen hohen Zaun errichtet, der verhindern sollte, dass der Ball bei Fehltreffern in der direkt angrenzenden Agger, dem Fluss seiner Heimat landete. Oft nicht hoch genug und allzu oft traf ein Spieler eines der Löcher im Maschendraht und dann galt es, schnell zu sein und flussabwärts zu laufen und mit dem stets bereitliegenden Käscher den Ball aus dem hier sehr schnell fließenden Gewässer zu angeln. Irgendwer wurde dabei immer nass und so ganz ungefährlich war das auch nicht für einen schmächtigen Knaben, der sich gegen die hüfthohe Macht des Wassers stemmen musste. Wie oft hatten sie traurig, aber hoffnungsvoll dem fliehenden Spielgerät hinterherblicken müssen. Hoffnungsvoll, weil die klitzekleine Chance bestand, dass sich der Lederball einige hundert Meter flussab im aufgestauten Gestrüpp an den Stützpfeilern der alten Holzbrücke bei Schiffarth einen Halt gesucht haben könnte.