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Inhalt
(Klick auf die Titel und du bekommst ein Appetithäppchen angezeigt)
  • Maxim
    Dystopische Betrachtungen entlang Heinrich Bölls Geschichte „Die Ungezählte Geliebte“
  • Huhn
    Ein kluger Hühnerhändler in Indien bekämpft den Hunger der Welt...mit Photoshop
  • Bomber und Paganini
    Ein stockdunkler Weinkeller und die Tücken der Meere
  • Emmi und Johannes
    Die Wehmut eines Erntepaars oder Gefühle müssen warten können. Manchmal Jahrzehnte
  • Mamadou
    Eine Liebe in Afrika, ein Festival am Strand und die Geburt eines begnadeten Trommlers
  • Kiki und Christina
    Gauner fangen in Umbrien, ein Kunstraub an der Lagune und ein Wiedersehen
  • Frida
    Jugentliche Schwärmereien im Bergischen, schlaue Vögel und eine späte Belohnung
  • Wimar
    ein Vorfahre des Autors auf der Suche nach einem Pastor im 30-Jährigen Krieg
  • Paul
    Ein Renter auf Suche nach einer Wohnung und Bequemlichkeit, Ruhe und gutem Essen
  • Unknown Artist
    Gedanken am Aggerknie über die Suche nach Glück, Schwadroneure und die Loire
  • Nubbel
    Das Ende eines lebenden Nubbels am Fahnenmast im Trubel eines Kirmesmontag
Das Buch erscheint ca. Mitte März 2021 in den Buchhandlungen.
ISBN: 978-3-96136-098-7

Preis: 16,00 Euro Ich bin jung und ich brauche das Geld...

Oder ab sofort beim Autor in Wahlscheid kontaktfrei abzuholen.
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Mein Beitrag zum Ortsjubiläum


Ebenfalls erschienen: "Schüereball - Ein anderer Dorfkrimi"

Der Maharadscha von Mechthildpur stand gelangweilt vor dem Fenster seines Schlafgemachs und blickte ebenso traurig wie angewidert auf die Stadt mit ihren Slums und dem verblassenden Charme eines verarmenden Fürstentums, das ihm sein Vater hinterlassen hatte. Er würde heute ausreiten, sich auf einem prunkvoll geschmückten Elefanten durch die Gässchen bewegen und sich dem Volk zeigen. Mit einem Fingerzeig und wenigen Worten erklärte er seine Absicht dem ergeben wartenden Personal, das sich flugs ans Werk machte, die Ausgehgewänder zurechtlegte und das Lieblingstier des Herrschers im Innenhof des bröselnden Palastes zum Ausrücken bereitstellte.

Die engen Gassen der in jeder Hinsicht geruchsintensiven Altstadt ließen kaum Platz zum Atmen, geschweige denn für einen mächtigen Elefanten, der mit seinem Reiter auf dem Buckel über die spärlichen Waren rücksichtslos hinweg stapfte, einen Tross von verschmutzten Rotznasen und Dienstpersonal hinter sich herziehend. Die Menschen hatten ihre Blicke auf den Boden geheftet, manche knieten sogar nieder und verblieben in dieser devoten Haltung, bis das Defilee vorbeigezogen war.